Das hätten sich die Frauenfelder Architekten Brenner und Stutz wohl nie träumen lassen. Die von ihnen 1908–1910 erbaute Fabrik als Zentrum für Wohnen, Kultur und Arbeit! Früher stanzte die Eisenwerk Frauenfeld AG (ehemals Firma Martini Tanner) hier Schrauben, Muttern und Nieten, doch seit 1983 ist die Fabrik (Grundfläche: 7'819 m2, Gebäudeinhalt: 27'000 m³) still gelegt und seit 1986 renoviert und umgenutzt.
Als 1983 der Abbruch drohte, gründeten idealistischen Köpfe 1984 die Genossenschaft. Nach dem Kauf erfolgte zwischen 1986 und 1990 der sanfte Umbau. Die Realisierung wurde unterstützt von Bund, Kanton und der Gemeinde Frauenfeld.
Auszeichnungen: