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5. März bis 12. März 2021

ABSURD LAUT CAMUS

multi-art performance von pulp.noir
Installation – Shed

„Über die Zwecklosigkeit und ihren Nutzen“: Industrial Jazz_Spoken Word_Expanded Video

Wie geht das, in verrückten Zeiten nicht verrückt zu werden, sondern entschlossen zu handeln?

 

Unter dem Eindruck niederschmetternder globaler Krisen, galoppierender politischer Rückschritte und lähmender persönlicher Rückschläge stellt sich die Gruppe pulp.noir die existenzielle Frage, ob es nicht absurd ist, mit vollem Einsatz gegen die Zwecklosigkeit anzurennen. – Klar ist es absurd! Denn laut Albert Camus ist am Ende tatsächlich alles zwecklos. Doch das hat auch Vorteile: Wenn wir uns der Zwecklosigkeit bewusst sind, dann zählt nicht das Ziel, sondern allein unser Handeln im Hier und Jetzt. Und wenn dies das einzige ist, was wir mit Sicherheit haben, werden wir ohne Zögern jederzeit alles geben.

Das heisst die Spoken Word-Performerin, die Videokünstlerin und die drei Jazzmusiker bemühen sich letztlich zwar vergeblich, wenn sie auf der Bühne zwecks Dekonstruktion eine absurde Welt des Verfalls erschaffen. Doch die Lebendigkeit, mit der sie sich gegen das Scheitern auflehnen, wiegt die Zwecklosigkeit bei weitem auf.

 

Installation 5. - 12. März 2021

Performance am 5. und 12. März

Ensemble:

Meret Hottinger: Spoken Word 

Julia Maria Morf: Expanded Video

Eric Hunziker: E-Gitarre

Luzius Schuler: Keyboards 

Paul Amereller: Schlagzeug 

Maja Luthiger, Lavdrim Dzemailji: on-screen Performance

Simon Huber: Sounddesign 

Thomas Fischer: multi-art Komposition