Mundartpop der weiterhin die Massstäbe setzt. Manuel Stahlberger und seine Mannen sind seit Jahren gern gesehene Gäste im Eisenwerk. Live eine Wucht, jedoch ganz anders als auf CD. So muss Musik 2015 tönen!
„Die Gschicht isch besser“ – die dritte Stahlberger-CD.
Jetzt kommt die Volksseele unters Messer. Eines aus Edelstahl: Mit der chirurgischen Präzision und der fast beängstigenden Emotionslosigkeit eines Dentalhygienikers seziert Stahlberger (der Sänger, Manuel mit Vornamen) in seinen Texten die Alltags-Obsessionen des Erdenbürgers zwischen Boden- und Zürichsee, zwischen Couch und Coop-Kasse, Pausenplatz und Blasmusikfest. Er liest unsere SMS, belauscht unsere Tischgespräche, guckt durchs Schlüssel-loch unserer Schlafzimmer.
Und Stahlberger (die Band, bestehend aus vier umtriebigen Mitstreitern, darunter Soundtüftler Dominik Kesseli von A Crashed Blackbird Called Rosehip und Marcel „Bit-Tuner“ Gschwend) geht ihm dabei mit einem zünftigen Arsenal akustischer Gerätschaften zur Hand. Radikal einfach gespielt, bestechend zielsicher eingesetzt. Da fräsen und schrummen die Stromgitarren, blubbern und brummen die Basslinien, dröhnen fröhliche Eighties-Synthies und wabern spacige Soundflächen.
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