Spezialprogramm – Spokenword/Showliteratur/Slampoetry/Poetry’n’Sound
Jürg Halter (*1980, Bern) ist der wohl unprätentiöseste deutschspachige Spokenword-Künstler und gilt als eine der wichtigsten jungen Stimmen der Schweizer Literatur. Er ist vielfach preisgekrönt, studierte an der Berner Hochschule der Künste, war Herausgeber des Literaturmagazins „art.21“, schrieb Songtexte für Stiller Has und Züri West, musizierte mit Sophie Hunger zusammen, war Gegenstand von Dokumentationen auf dem SF1-Kulturplatz und bei 3sat. Halter ist Dichter, Performer, Kolumnist und unter dem Namen „Kutti MC“ auch als Musiker, Sprechsänger und Rap-Poet bekannt. Endo Anaconda bezeichnete ihn als grosse Schweizer Hoffnung der Lyrik, obwohl er gemäss Tagi-Magi ein Anti-Entertainer ist. So oder so.
Für die Ostschweizer Premiere des neuen Halter’schen Projekts „Schule der Unruhe“ versammelt er drei der aufregendsten Schweizer Jazzmusiker im Vorstadttheater zum magischen Quartett. Erstens: Die Baslerin Vera Kappeler (*1974) an Piano und Harmonium. Von ihr heisst es, sie sei fast ein Gerücht, weil eigenwillig, ihre Musik anders. Zweitens: Der Thuner Schlagzeuger und Kompositeur Julian Sartorius (*1981). Seine Musik oszilliert und flottiert, unter anderem in Diensten der guten Sophie Hunger. Drittens: Philipp Schaufelberger (1970 in Göttingen/D geboren). Ihm sagt man den Lakoniker nach, und sein Gitarrenspiel gilt als diskret virtuos.
Auf Grundlage von Halters Poetik entwickelt das Quartett eine ganz eigene Vision von Musik zwischen groovendem Jazz, Spokenword-Songs und Free Folk.
„Halter führt uns erfrischend ins Offene.“
Der Bund
„Um es gleich vorweg zu sagen: Dieser Mensch hat einen Hau. Aber einen von der guten Sorte. Einen, der mit Selbstbewusstsein, Chuzpe und kreativem Freiraum einhergeht.“
TAZ
„Wo andere Lyriker klingen, als wollten sie extrem Gewichtiges verkünden, spricht Halter, als wolle er gar nichts sagen. Als wüchsen ihm die Worte aus dem Mund wie einem hypernachdenklichen Kind. Jürg Halter ist ein Mann für seltsame Kulte und für das Umbewerten von allem.“
Züritipp
„Halter findet in seiner anschaulichen Sprache – und das macht die Gedichte letztlich anrührend und nicht kitschig - immer wieder heitere Bilder. Eine so frische wie romantische Minutenlektüre mit Langzeitwirkung.“
NZZ am Sonntag
„Jürg Halter malt mit Worten Lebenslandschaften. Der Berner Dichter ist ein einsamer Zauderer und ein tiefgründiger Zweifler.“
Berner Zeitung
„Das ist die Unrast von einem, der nicht warten will, bis die Welt die Zeit hat, auf ihn zu warten.“
Tagesanzeiger
http://www.juerghalter.com http://www.juliansartorius.ch