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Samstag, 12. Dezember 2020

La Nefera

Sozialkritischer Hip-Hop mit Tuba
Hip-Hop – Saal – 21:00 Uhr

Sie ist eine Kämpferin in einem musikalischen Feld, das von Frauen noch immer kaum bespielt wird. Sie macht nicht nur einfach sehr guten Hip-Hop, der mitreisst und nachhallt. La Nefera steht mit ihren starken spanischen Texten, ihrer eindringlichen Stimme und ihren unmissverständlichen Forderungen auch für all die Frauen ein, die sich nicht trauen das Wort zu ergreifen.

La Nefera wurde in der Dominikanischen Republik geboren und kam mit zehn Jahren in den Kanton Basel-Landschaft. Sie studierte Soziale Arbeit und mischt seit 2008 als Rapperin und Bandleaderin im Schweizer Hip-Hop mit. 2016 veröffentlichte sie ihr erstes Soloalbum, 2018 gewann sie den Publikumspreis des Basler Pop-Preises. Seit 2020 setzte La Nefera alles auf die Karte «Musik» - und dann kam Corona. Umso wichtiger ist es nun, sie zu ermutigen, ihren Weg weiter zu gehen. Mit ihrer Präsenz als Künstlerin und als Frau spielt sie eine wichtige Rolle in einer Schweiz, die sich der Gleichberechtigung annähert – auch wenn La Nefera eigentlich einfach nur sehr guten Hip-Hop machen will.

Sie überzeugt mit energetischem Rap und starken Texten.

Es reichen einige wenige gerappte Worte in Spanisch, um im Soundkosmos von La Nefera hängenzubleiben. Ihre Präsenz ist eindrücklich: Ob als Solo-Rapperin La Nefera mit Turntables im Rücken (Albumreview A Lo Hecho Pecho), ob als Bandleaderin von La Nefera & Kaotik Trio, ob als Rapperin bei der Brassband Error 404: Band Not Found (Debütalbum Schmetterling im Oktober erschienen), ob als Rapperin bei der Basler HipHop-Crew Vybezbilder, ob als Kämpferin für die bessere Wahrnehmung von Musikerinnen (u.a. bei der Diskussionsrunde der Swiss Music Awards oder auch für Helvetiarockt), ob bei Zermatt Unplugged oder am Rock Oz'Arènes in Avenches, ob als Protagonistin beim Basel-Ramallah-Project der Kaserne, ob als Rapperin beim internationalen Female-HipHop-Projekt Lunar Cypher, ob beim SRF Virus Rap Cypher als eine der wenigen Frauen, ob im SRF 3 World Music Special, ob ... – das reicht.

Ihr Debütalbum erschien Ende 2016, und der letzte Satz der Plattenkritik soll gelten: «Schönes Land, schöne Stadt: Du hast so viele Talente, und hier ist ein ganz besonderes.»

Vocals: Jennifer Perez
Sousaphone, Playback instrumental tracks: Victor Hege
Percussion: Alberto Garcia Navarro
Technic: David Raaflaub

Fr. 28.-/16.- (jeweils Fr. 5.- Reduktion für Mitglieder mit Ausweis)

Vorverkauf: Ticketino